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Die Bevölkerung und die Einwohner der Vereinigten Staaten
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Die Einwohnerzahl der Vereinigten Staaten beträgt etwa 304 Millionen (2008). Die Bevölkerungsdichte liegt bei 28 Einwohnern pro Quadratkilometer. Das jährliche Bevölkerungswachstum beträgt 0,9 Prozent (2008). Besonders hohe Zuwachsraten verzeichnen die Bundesstaaten Kalifornien, Texas und Florida.

74 Prozent der Bevölkerung sind Weiße, 13 Prozent Schwarze, 10 Prozent Hispanics, 2 Prozent asiatischer und 1 Prozent indianischer Abstammung. In einigen Städten stellen Schwarze die stärkste ethnische Gruppe; so beträgt ihr Anteil an der Bevölkerung der Hauptstadt Washington 71 Prozent.

Auf Hawaii stellen Weiße mit einem Anteil von rund einem Drittel die größte Bevölkerungsgruppe. Erhebliche Anteile verzeichnen auch Japaner, Polynesier und Filipinos. In Alaska sind bei weißer Bevölkerungsmehrheit 8 Prozent Eskimo, 5 Prozent Indianer und 2 Prozent Alëuten.

Die Vereinigten Staaten von Amerika verzeichnen traditionell hohe Einwanderungsraten. Während lange Zeit die meisten Immigranten aus europäischen Staaten kamen, überwiegt seit einigen Jahren der Zustrom aus den Ländern Lateinamerikas sowie Ost- und Südostasiens. Auch wenn die Gleichberechtigung aller Staatsbürger gesetzlich festgeschrieben ist, bestehen große Spannungen zwischen Angehörigen einzelner ethnischer Gruppen.

Von sozialen Benachteiligungen sind neben der schwarzen Bevölkerung auch die Bürger lateinamerikanischer und asiatischer Abstammung und vor allem die Indianer betroffen. Diesen wurden erst 1924 die staatsbürgerlichen Rechte zuerkannt. Der überwiegende Teil der indianischen Bevölkerung lebt in den mehr als 250 Reservaten.

80,8 Prozent (2005) der Bevölkerung der Vereinigten Staaten leben in Städten. Die größten Städte sind New York (8,21 Millionen), Los Angeles (3,85 Millionen), Chicago (2,83 Millionen), Houston (2,14 Millionen), Philadelphia (1,45 Millionen), Phoenix (1,51 Millionen), San Diego (1,26 Millionen), Dallas (1,23 Millionen) und Detroit (887 000). Die Einwohnerzahlen der Agglomerationen liegen mitunter um ein mehrfaches höher. Charakteristisch für das Land ist die Ballung von benachbarten Großstädten auf relativ kurzer Distanz. Dies liegt daran, dass sich die randlichen Zonen der Großstädte immer weiter ausdehnen. Ein solche Megalopolis stellt der Verdichtungsraum zwischen Boston und Washington an der Ostküste der USA dar. In dieser auch „Boswash” genannten, etwa 800 Kilometer langen Verstädterungszone leben rund 40 Millionen Menschen und damit fast ein Sechstel der Gesamtbevölkerung des Landes.

"Vereinigte Staaten von Amerika," Microsoft® Encarta® Online-Enzyklopädie 2009
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Italienische Immigranten
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