Die chilenische Wirtschaft
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Fotografien Chile |
In der Wirtschaft Chiles dominiert seit dem frühen 20. Jahrhundert der Abbau von Kupfer; das Land ist der größte Kupferproduzent der Welt. Das Metall bildet daher eine wichtige Grundlage für die chilenische Wirtschaft und macht einen Großteil des Exportvolumens aus. Seit den vierziger Jahren haben sich aber auch andere Bereiche des industriellen Sektors durch verschiedene Regierungsmaßnahmen stark und vielseitig entwickelt. Heute gehört Chile zu den führenden Industrienationen Lateinamerikas sowie zu den größten Rohstoffproduzenten. In den siebziger Jahren wurden große Anstrengungen unternommen, den Ertrag der vernachlässigten Landwirtschaft zu erhöhen und damit die Importabhängigkeit des Landes bei den Nahrungsmitteln herabzusetzen. |
Nach einem Rückgang der Getreideproduktion in den frühen achtziger Jahren hatte sich der Ertrag am Ende des Jahrzehnts wieder verbessert. |
Dennoch hat die Landwirtschaft insgesamt einen vergleichsweise geringen Anteil an der gesamten Wirtschaft von nur etwa 4,1 Prozent des Bruttoinlandsprodukts, gegenüber der Industrie mit 47,7 Prozent und dem Dienstleistungsgewerbe mit 48,2 Prozent (2006). Das Bruttoinlandsprodukt beträgt insgesamt 145 843 Millionen US-Dollar (2006). Mittlerweile zählen die Wachstumsraten der chilenischen Wirtschaft zu den höchsten in ganz Südamerika. Etwa 13 Prozent der Arbeitskräfte sind in der Landwirtschaft beschäftigt (2005). Mit Ausnahme der überwiegend im tiefen Süden durchgeführten Schafzucht konzentriert sich die landwirtschaftliche Aktivität in Chile auf das Große Längstal. Die 1960 entwickelten Programme zur Landreform dienten dazu, den Landbesitz der Großgrundbesitzer aufzuteilen. |
Mit Hilfe moderner Techniken ließ sich auch die Produktivität steigern. Etwa sieben Prozent der Gesamtfläche Chiles werden landwirtschaftlich genutzt. |
Zu den wichtigsten landwirtschaftlichen Produkten zählen Weizen, Mais, Kartoffeln, Obst und Gemüse (vor allem Tomaten), Zuckerrüben, Reis und Hafer. Die Obsternte besteht im Wesentlichen aus Grapefruits, Melonen, Äpfeln, Pfirsichen, Aprikosen, Pflaumen und Kirschen. Darüber hinaus hat sich in den letzten Jahren der Weinbau etabliert. Chilenische Weine sind mittlerweile auch im Ausland gefragt. Die Schafzucht wird in Feuerland und Patagonien in großem Umfang betrieben. Der Viehbestand umfasst vor allem Schafe, Rinder, Schweine und Pferde; die Bedeutung der Geflügelzucht nimmt zu. 21,3 Prozent der chilenischen Gesamtfläche sind bewaldet (2005). |
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Landwirtschaft Chile. Encarta |
Der Holzeinschlag umfasst sowohl Nadelhölzer (insbesondere Kiefern) als auch Laubhölzer wie etwa Eucalyptus. Das Holz findet Verwendung in der Bauindustrie oder dient als Grundlage für die Papierherstellung. Die Holzindustrie wurde seit Mitte der siebziger Jahre durch kräftige Investitionen gestützt und hat einen Anteil von etwa zehn Prozent am Gesamtexport. |
Die Fischfangindustrie Chiles zählt zu den größten in Südamerika. Der jährliche Fang in den reichen Fischgründen des Landes umfasst 5,45 Millionen Tonnen. Zu den wichtigsten Fischen zählen Sardinen, Sardellen, Makrelen und Seehechte. In den Fischverarbeitungsfabriken wird ein Großteil des Fanges für den Vertrieb verpackt. Chile," Microsoft® Encarta |
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