Fauna und Flora von Norwegen
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Fotografien Norwegen |
29 Prozent des norwegischen Festlandes sind von Wäldern bedeckt. In den Küstenregionen der südlichen und südwestlichen Landesteile wachsen Laubwälder mit Eichen, Eschen, Ulmen, Ahorn und Linden. Im nördlich anschließenden Birkengürtel gedeihen auch Eiben, Erlen, Espen, Ebereschen und Stechpalmen. Nach Osten und Norden weisen die Wälder eine steigende Anzahl an Nadelbäumen auf. Dichte, nordeuropäische Nadelwälder treten in den Küstenregionen und in den Tälern in Ost- und Zentralnorwegen auf, in diesen Wäldern herrschen Kiefern und Fichten vor. |
In den meisten Waldgebieten wachsen Wildbeeren wie Heidelbeeren, an feuchteren Standorten auch die zur selben Gattung gehörenden Moosbeeren (siehe Preiselbeere). Im äußersten Norden und in großen Höhen herrscht baumlose Tundra vor, die den strengen klimatischen Bedingungen angepasst ist; verbreitet treten hier Zwergsträucher, Moose und Flechten auf. |
Im Süden Norwegens gibt es noch Wildpopulationen von Rentieren, die übrigen Rentierbestände bestehen aus domestizierten Tieren. Weitere Paarhufer sind Elch, Reh und Rothirsch. Zu den Raubtieren gehören Wolf (1997 wurden nach über 50 Jahren auch wieder Jungtiere nachgewiesen), Braunbär, Luchs, Eisfuchs, Vielfraß und der eingebürgerte nordamerikanische Mink (siehe Nerze). An den Küsten leben Seehunde, im äußersten Norden auch Bartrobben und Walrosse. Nordische Kleinsäuger sind Schneehase und Berglemming, bei dem es alle zwei bis vier Jahre zu Massenvermehrungen und Wanderungen – manchmal bis zur Küste – kommt. Aufgrund der langen Küstenlinien mit Kliffs und Vogelfelsen besteht eine reiche Seevogelfauna. |
Dazu gehören Papageitaucher, Tordalken, Trottellummen, Raubmöwen, Sturmvögel, Strandläufer, Basstölpel sowie viele Entenarten. Es gibt zahlreiche Süßwasser- und Meeresfische. In den Flüssen sind Lachse, Forellen, Äschen, Barsche und Hechte verbreitet. Heringe, Kabeljau, Heilbutt, Makrelen und andere Arten bewohnen küstennahe Gewässer. |
Flüsse und Seen von Norwegen |
Der im Südosten fließende Glåma ist mit 610 Kilometern der längste Fluss Norwegens. Ungefähr ein Achtel der Gesamtfläche Norwegens entwässert in diesen Fluss und seine Nebenflüsse. Die Flüsse, die in südwestlicher Richtung strömen, sind wegen des steilen Reliefs im Allgemeinen kurz und haben viele Stromschnellen und Wasserfälle. Die Flüsse, die nach Südosten entlang des sanft abfallenden Hügellandes fließen, sind länger. Norwegen hat viele Tausend Seen, die während der Eiszeiten entstanden; größter dieser Seen ist der Mjösensee im Südosten mit einer Fläche von 368 Quadratkilometern. Zu den schwerwiegendsten ökologischen Problemen des Landes gehört der saure Regen, eine Folge von Schwefeldioxid- und Stickstoffemissionen u. a. aus Großbritannien, aber auch anderen europäischen Ländern wie Deutschland und Russland, |
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Tier inNorwegen. Encarta |
die mit den Luftströmungen auch nach Skandinavien verfrachtet werden. Oberflächenwasser und Böden in Norwegen sind besonders anfällig für Übersäuerung; entsprechend sind hier Baumbestand und Gewässer besonders belastet. Ein Drittel der Seen im Süden Norwegens ist durch den sauren Regen so stark geschädigt, dass sie keinen Lebensraum für Fische mehr bieten. Norwegen," Microsoft® Encarta® Online-Enzyklopädie 2009 http://de.encarta.msn.com © 1997-2009 Microsoft Corporation. Alle Rechte vorbehalten. |
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