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Fauna und Flora in der Schweiz
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Weite Gebiete der Schweiz werden von Hoch- und Mittelgebirgen eingenommen. Die Ausprägung der Pflanzenwelt folgt in großen Teilen des Landes einer typischen Höhengliederung. Bis in eine Höhe von etwa 600 Meter (im Süden bis circa 800 Meter) wachsen Laubmischwälder.

Unter den mediterranen Klimabedingungen des Tessin gedeiht eine subtropische Vegetation mit Mandelbäumen, Zypressen und Lorbeerbäumen. Dem Berglaubwald mit Buchen, Eichen und Eschen als Hauptbaumarten folgt ab einer Höhe von etwa 1 200 bis 1 300 Metern Nadelwald mit Tannen, Fichten und Lärchen. Die Waldgrenze liegt in einer Höhe zwischen etwa 1 700 und 2 200 Metern. Oberhalb der Waldgrenze wachsen verbreitet Latschen (Bergkiefern); zu den bekannten Blütenpflanzen gehören Alpenrosen (Rhododendron), Edelweiß und Enzian. Mit zunehmender Höhe schließen alpine Matten an. Insgesamt wird etwa ein Drittel der Landesfläche von Wald bedeckt, wovon jedoch nur ein geringer Teil ursprünglich ist.

Rhein in Basel
Rhein in Basel. Encarta
Die Tierwelt der Schweizer Alpen ist den Lebensbedingungen im Gebirge angepasst. Neben Gämsen, Rothirschen und Murmeltieren wurden die durch Überbejagung ausgerotteten Alpensteinböcke und Luchse wieder eingebürgert; gelegentlich wandern Wölfe ein. Charakteristische Vogelarten der Bergwelt sind Steinadler, Alpendohlen und Mauerläufer. Bemerkenswert ist ein Schweizer Brutvorkommen des vorwiegend mediterran verbreiteten Purpurreihers. In den Fließgewässern sind Forellen weit verbreitet. In den Südalpen leben Reptilien wie Schlangen (Zornnatter, Schlingnatter) und Eidechsen. Schweiz," Microsoft® Encarta® Online-Enzyklopädie 2009
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