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Geschichte von Nordkorea
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Geschichte von Nordkorea

Die Geschichte der koreanischen Halbinsel vor ihrer Teilung in Nord- und Südkorea ist unter dem Stichwort Korea beschrieben. Die Demokratische Volksrepublik Korea (DVK) wurde am 9. September 1948 in Pjöngjang ausgerufen. Historisch bedeutsamer ist aber der 29. August 1946, als die Kommunistische Partei Nordkoreas, richtiger bekannt als Koreanische Arbeiterpartei (KAP), unter der Führung von Kim Tubong und Kim Il Sung gegründet wurde.

Nach Gründung der KAP erhielt Kim Il Sung Unterstützung durch sowjetische Besatzungskräfte, die sich jedoch Ende 1948 aus der Region zurückzogen.

Unter der Kommunistischen Partei und vor der Gründung der DVK waren bereits politische und wirtschaftliche Schlüsselreformen durchgeführt worden: die Ausschaltung von Organisationen des gemäßigten und rechten Flügels, die Unterdrückung der Religionen, die Beschlagnahmung von Land und Vermögen, das früher den Japanern oder Regimegegnern gehört hatte, und die Einführung einer durch die Partei bestimmten wirtschaftlichen Planung und Entwicklung. Revolutionsführer Kim Il Sung fürchtete um seine Führungsposition und ließ mögliche Konkurrenten, wie z. B. Pak Honyong oder Kim Tubong, beseitigen.

Die Schäden aus dem Koreakrieg wurden durch staatlich angeordnete Zwangsarbeit bis 1960 beseitigt und die Landesentwicklung in Angriff genommen.

Gleichzeitig wandte sich die Führung Nordkoreas gegen die sowjetische Bevormundung und betonte den nationalen Charakter der koreanischen Revolution.

Während der Streit zwischen der UdSSR und China stärker wurde, versuchte Korea, sich taktisch noch mehr Bewegungsfreiheit zu verschaffen. In den sechziger Jahren lag die Betonung auf dem Wachstum der Schwerindustrie. Die Produktion von Konsumgütern und der allgemeine Lebensstandard blieben jedoch zurück. Später in den sechziger Jahren entwickelte Nordkorea eine besonders aggressive Haltung dem Süden gegenüber: Eine Gruppe von Attentätern versuchte, den südkoreanischen Präsidenten Park Chung Hee zu töten. 1968 wurde die Pueblo, ein Spionageschiff der Vereinigten Staaten, von koreanischen Kanonenbooten aufgebracht und die Mannschaft unter extrem harten Bedingungen ein Jahr lang festgehalten. Die Guerillaüberfälle auf den Süden blieben ohne große Wirkung. Im April 1969 wurde ein Aufklärungsflugzeug der Vereinigten Staaten abgeschossen. Anstatt den Süden zu schwächen, riefen diese

Kim Il Sung
Kim Il Sung

Ereignisse aber eher verstärkte Verteidigungsbereitschaft und vor allem die Bildung einer härteren politischen Ordnung im Süden (siehe Südkorea) hervor.

In den siebziger Jahren führten geheime Unterredungen mit südlichen Funktionären zu der gemeinsamen Erklärung vom 4. Juli 1972, in der beide Seiten versicherten, einen Dialog im Hinblick auf die Vereinigung zu führen. Auch in den achtziger Jahren gab es vereinzelte Diskussionen über eine Vereinigung. Bis dahin blieben die Verhandlungen ohne nennenswerten Erfolg. Nordkorea," Microsoft® Encarta

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