Bildung und Kultur in Myanmar
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Fotografien Myanmar |
Die birmanische Zivilisation ist weitgehend von indischen Einflüssen geprägt. Allerdings haben die Birmanen gewisse indische Institutionen wie das Kastenwesen nicht übernommen. Außerdem haben sie ihre Sprache und ihre Literatur beibehalten. Der Schulbesuch ist kostenlos. Der Besuch der Grundschule ist Pflicht und dauert 5 Jahre. Der Unterricht wird in Birmanisch abgehalten. In vielen Sekundarschulen ist Englisch die zweite Unterrichtssprache. Der Alphabetisierungsgrad liegt bei 86,2 Prozent (2005). |
Die größten Universitäten Myanmars sind die University of Rangoon (1920) und die University of Mandalay (1925). Andere Hochschuleinrichtungen sind die staatlichen Schulen für Kunst, Musik und Schauspiel in Rangun und Mandalay und die Defense Services Academy (1955) in Maymyo. An den Universitäten und Colleges Myanmars sind 12 Prozent der Bevölkerung im entsprechenden Alter eingeschrieben. Öffentliche Bibliotheken und Museen als solche gibt es nur in begrenzter Anzahl in Myanmar; jedoch dienen die Tausende buddhistischer Tempel als Aufbewahrungsorte für Bücher und religiöse Gegenstände. Die berühmteste Pagode ist die Shwedagon-Pagode in Rangun. Das National Museum of Art and Archaeology (1952) befindet sich in Rangun. Weitere staatliche Museen sind in Kyaukpyu, Mandalay und Moulmein. |
In Myanmar findet sich eine der reichsten Ansammlungen buddhistischer Kunst und Kultur in ganz Asien. Durch die zahlreichen Tempel wurde Myanmar auch als „Land der Goldenen Pagoden” bekannt. |
Säkulare (nichtreligiöse) Kunst ist in Myanmar selten. Die meisten Skulpturen und Malereien sind auf einen buddhistischen Kontext beschränkt. In der Architektur sowie in anderen Ausdrucksformen der Kunst ist ein vorherrschender indischer Einfluss erkennbar. Das Handwerk ist für seine Lackarbeiten und Webseiden bekannt. Eine beliebte Form der Unterhaltung ist eine Art Volksoper (Pwe) mit leichten Inhalten und Musik und Tanz. Die frühesten Zeugnisse birmanischer Literatur wurden auf Steininschriften aus dem Jahr 1113 n. Chr. entdeckt. Im 15. Jahrhundert entwickelte sich eine reiche Tradition historischer und religiöser Poesie. Prosawerke gewannen erst Ende des 19. Jahrhunderts an Bedeutung, als das Wiederaufleben des birmanischen Nationalismus zu einer starken Zunahme von Romanen und Schauspielstücken führte. |
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Rangun. Encarta |
Alle Post-, Telegraphen-, Telefon- und Rundfunksysteme in Myanmar sind staatlich. Es erscheinen 4 Tageszeitungen mit einer Gesamtauflage von 400 000 Exemplaren. Myanmar," Microsoft® Encarta |
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