Fotografien
Kunst und Kultur von Südafrika
Fotografien Südafrikas

Fast alle Städte in Südafrika haben öffentliche Bibliotheken; die größte ist die Johannesburg Public Library. Weitere bedeutende Bibliotheken sind die African Library in Kapstadt; die State Library in Pretoria und die den Hochschulen angeschlossenen Bibliotheken.

Wichtige Museen sind das National Museum in Bloemfontein, das archäologische, paläontologische und anthropologische Sammlungen umfasst; das Africana Museum in Johannesburg, das historische und völkerkundliche Sammlungen besitzt; sowie die Michaelis Collection, die South African National Gallery und das South African Cultural History Museum in Kapstadt.

Kunst und Literatur
Zu den markanten Kulturleistungen der indigenen Bevölkerung gehören die Felsmalereien der Buschmänner, die Jahrtausende zurückreichen und von denen bisher insgesamt mehr als 15 000 entdeckt wurden, auch in den Nachbarstaaten Angola, Simbabwe, Moçambique und Namibia.

Die großflächigen, zweidimensionalen Abbildungen von Tieren, die mit Erdfarben gemalt wurden, gelten als Ausdruck von Jagdmagie und bilden die mythologische Vorstellungswelt der Sammler und Jäger ab, die bis vor etwa 2 000 Jahren das Territorium allein besiedelten. Spätere Werke spiegeln auch das Eindringen der Kolonialisten wider, z. B. in Abbildungen von Schiffen, weißen Soldaten und Tieren, die vorher in der Region nicht verbreitet waren. Parallel zu dieser Form entstanden auch gravierte und geritzte Abbildungen. Die bildende Kunst des weißen Bevölkerungsteils war lange Zeit einer traditionellen Ästhetik verpflichtet. Erst nach dem 2. Weltkrieg traten progressivere Künstler wie die Maler Jean Welz (1900-1975), May Hillhouse (1908-1989), Alexis Preller (1911-1975), Bettie Cilliers-Barnard und Walter Battis hervor.

Gemäß der heterogenen Bevölkerungszusammensetzung gibt es Literatur in Englisch, Afrikaans und den drei verschrifteten Bantusprachen Zulu, Sotho und Xhosa. Als erster englischsprachiger Roman von Rang gilt The Story of an African Farm (1883) von Olive Schreiner.
Kunst in Afrika

Kunst in Afrika. Encarta

Die Rassenthematik stand für viele Autoren im Mittelpunkt ihres Schaffens. Zu den namhaftesten Autoren Südafrikas, die in Englisch schreiben, zählen u. a. Alan Stewart Paton, Nadine Gordimer, die 1991 mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet wurde, und der Dramatiker Athol Fugard. In Afrikaans schreiben Breyten Breytenbach und André Brink. Bedeutende schwarze Schriftsteller sind Sol Platje, Peter Abrahams und Es’kia Mphalele.
Musik und Tanz spielen in der Regel in religiös-spirituellem Kontext und in kommunikativer Funktion traditionell eine wichtige Rolle im Alltagsleben der afrikanischen Völker. Der Tänzer übernimmt auch die Rolle eines Geschichtenerzählers, ursprünglich kreisen die Themen um Jagd, Initiation und Fruchtbarkeit. Oft lässt sich an diesen Ausdrucksformen die Zugehörigkeit zu einer bestimmten Ethnie ablesen.
Medien in Sudafrika
Post-, Telegraphen- und Telefondienste werden von der Regierung betrieben. Das Fernsehen, das seit 1976 besteht, wird bestimmt durch die South African Broadcasting Corporation (SABC), die drei Sender unterhält; zwei davon werden in allen elf Landessprachen ausgestrahlt, einer nur in Englisch. Daneben gibt es zwei private Sender. Der Hörfunk umfasst 16 öffentlich-rechtliche und mehr als 60 regionale Sender (2000). In Südafrika gibt es 18 Tageszeitungen, von denen die meisten in Englisch herausgegeben werden; hierzu gehören The Star, The Citizen und The Sowetan (alle in Englisch) in Johannesburg, The Argus und The Cape Times (beide in Englisch) sowie Die Burger (in Afrikaans) in Kapstadt. Südafrikas," Microsoft® Encarta
Benutzerdefinierte Suche