Fotografien
Kunst in Guatemala
Fotografien Guatemala

Die heutige bunte und dynamische Kunst und Kultur Guatemalas wird durch den Kontrast zwischen den modernen Bräuchen in Guatemala-Stadt und den sehr lebendigen traditionellen Lebensgewohnheiten der indianischen Landbevölkerung geprägt.

Das spanische Erbe tritt einerseits in der offiziellen Amtssprache zutage, andererseits in den zahlreichen Architektur- und Kunstschätzen, etwa den verschiedenen Kirchen, die im so genannten Mudéjarstil erbaut wurden. In Antigua, der ehemaligen Kolonialhauptstadt, die sich in der Nähe von Guatemala befindet, sind heute noch viele Gebäude aus der Kolonialzeit erhalten. Das traditionell vielfältige Kunsthandwerk Guatemalas, z. B. das Weben bunt gemusterter Stoffe, die Schmuckherstellung und die Keramikarbeiten, ist eine gelungene Kombination aus indianischem Design und der technischen Kunstfertigkeit der Spanier. Die berühmten Webstoffe sind nicht nur Zierde, sondern werden von der indianischen Bevölkerung auch zur Anfertigung ihrer Alltagskleidung benutzt. Dabei verfügen viele Dörfer des Hochlands über eigene Stoffmuster und spezifische Trachten.

Zu den bekanntesten guatemaltekischen Künstlern aus dem 20. Jahrhundert gehören die Schriftsteller Enrique Gómez Carrillo, Rafael Arévalo Martinez, Mario Monteforte Toledo und Miguel Ángel Asturias, der 1967 den Literaturnobelpreis erhielt. Bedeutende Maler sind Carlos Mérida, Alfredo Gálvez Suárez und Valentín Abascal. In ihren Werken spielt das indianische Erbe eine große Rolle. José Castañeda ist ein bemerkenswerter guatemaltekischer Komponist.

Der Großteil des Post-, Telefon- und Telegraphendienstes Guatemalas ist in staatlicher Hand. Guatemala hat über 100 Radio- (1998) und sechs Fernsehstationen (1997). "Guatemala" Microsoft® Encarta

Miguel Ángel Asturias
Miguel Ángel Asturias
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