Die Machtübernahme der Militärs in Uruguay in 1973
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Fotografien Uruguay |
Im Februar 1973 trat Bordaberry einen Teil seiner Exekutivgewalt an das Militär ab, das im Verlauf des siegreich verlaufenden Kampfes gegen die Tupamaros die Macht zunehmend an sich gerissen hatte. Bordaberry ersetzte daraufhin das von ihm aufgelöste Parlament durch einen vom Militär dominierten Staatsrat. |
Die Gewerkschaft CNT (Convención Nacional de Trabajadores: Nationale Übereinkunft der Arbeiter) konterte mit einem landesweiten Streik, der am 11. Juli von der Regierung gewaltsam niedergeschlagen wurde. Am 11. August verloren die Gewerkschaften ihre Autonomie, und die CNT wurde verboten. In den folgenden Jahren weitete das Militär seine Machtposition auf den Großteil der nationalen Institutionen aus und errichtete eine Militärdiktatur. Bordaberry setzte die für 1976 geplanten Wahlen ab. Derartige Vorgehensweisen standen in klarem Widerspruch zu den Zielen einer vom Militär angestrebten, allmählichen Rückkehr zur Demokratie. Bordaberry wurde infolgedessen im Juni 1976 vom Militär gestürzt. |
Ein neuer Nationalrat mit 25 Zivilisten und 21 Offizieren wählte schließlich Aparicio Méndez zum Präsidenten. Eine der ersten Amtshandlungen seiner Regierung war der Entzug der staatsbürgerlichen Rechte aller Personen, die an dem politischen Geschehen zwischen 1966 und 1973 beteiligt waren. Die Zahl der politischen Gefangenen betrug 1976 etwa 6 000. Im November 1980 wurde eine neu ausgearbeitete Verfassung in einem Referendum abgelehnt. Die Regierung sagte die geplanten Wahlen ab. Im September 1981 trat der als gemäßigt geltende General Gregorio Álvarez Armelino das Präsidentenamt an. Die im Zug des Demokratisierungsprozesses vom Militär erneut zugelassenen Parteien hielten 1982 innerparteiliche Wahlen ab, um sich auf die für 1984 vorgesehenen Parlaments- und Präsidentenwahlen vorzubereiten. Uruguay," Microsoft® Encarta |
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Bordaberry |
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