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Die madagassische Bevölkerung
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Die Einwohnerzahl Madagaskars beträgt etwa 20,04 Millionen; die Madagassen genannten Einwohner gehören verschiedenen ethnischen Gruppen an. Die durchschnittliche Bevölkerungsdichte beträgt 35 Einwohner pro Quadratkilometer, wobei die Hochlandgebiete dichter besiedelt sind als die Küstenregionen. Madagaskar hat mit 3 Prozent (2008) eine hohe Bevölkerungswachstumsrate.

Zwischen 1975 und 2000 hat sich die Zahl der Bevölkerung verdoppelt. Die Lebenserwartung liegt bei 62,5 Jahren (2008). Die größten ethnischen Gruppen im Landesinneren sind die Merina (Hova), die etwa 27 Prozent der Gesamtbevölkerung ausmachen, und die verwandten Betsileo (12 Prozent).

Sie stammen hauptsächlich von Einwanderern aus der Region des heutigen Malaysia und Indonesien ab, die vor rund 2 000 Jahren nach Madagaskar kamen.

Die Küstengebiete werden vorwiegend von Ethnien bevölkert, die gemischte malaiisch-indonesische, schwarzafrikanische oder arabische Vorfahren haben. Zu diesen Volksgruppen gehören die Tsimihety (7 Prozent), Sakalave (6 Prozent) und die Antaisaka (5 Prozent). Außer Madagassen leben u. a. Inder, Chinesen, Komorer und Franzosen auf den Inseln; diese Gruppen machen insgesamt etwa 1 Prozent der Bevölkerung aus.

Nur 27 Prozent (2005) der Gesamtbevölkerung leben in Städten. Die Hauptstadt Antananarivo ist zugleich die größte Stadt mit etwa 1,68 Millionen Einwohnern. Weitere wichtige städtische Zentren sind Toamasina (138 000), Fianarantsoa (109 200), Mahajanga (107 000), Toliara (80 800) und Antsiranana (59 000).

Die Amtssprachen sind Französisch und Madagassisch, das zu den austronesischen Sprachen gehört. Ungefähr 41 Prozent der Bevölkerung sind Christen, rund 52 Prozent folgen traditionellen Religionen und 7 Prozent gehören dem Islam an.

Madagaskar," Microsoft® Encarta

Antananarivo in Madagaskar
Antananarivo in Madagaskar. Encarta
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