Fotografien
Die politische Macht in Costa Rica
Fotografien Costa Rica

Nach der Verfassung von 1949 ist Costa Rica eine Präsidialrepublik.

Die Exekutivfunktionen werden vom Staatspräsidenten sowie zwei Vizepräsidenten ausgeübt. Sie werden in einer Direktwahl für vier Jahre gewählt. Nach Ablauf seiner Amtszeit darf das Staatsoberhaupt erst nach zwei weiteren Amtsperioden wiedergewählt werden. Es besteht Wahlpflicht ab dem 18. Lebensjahr. Dem Staatspräsidenten, der gleichzeitig Regierungschef ist, steht ein 20-köpfiges Ministerkabinett zur Seite, dessen Mitglieder er ernennt und entlässt.

Die gesetzgebende Gewalt liegt in Costa Rica bei einem Einkammerparlament mit 57 Abgeordneten, die für eine Amtszeit von vier Jahren gewählt werden.

Die Rechtsprechung obliegt in Costa Rica dem Obersten Gerichtshof, dessen 17 Mitglieder vom Parlament gewählt werden. Des Weiteren gibt es Appellationsgerichtshöfe (Berufungsgerichte), Kassationsgerichtshof (höchstes Berufungsgericht) und untergeordnete Gerichte in den Provinzen. Die Todesstrafe wurde abgeschafft.

Costa Rica ist in sieben Provinzen gegliedert: San José, Alajuela, Cartago, Puntarenas, Guanacaste, Heredia und Limón. Die einzelnen Provinzen werden von Gouverneuren regiert, die der Präsident ernennt.

Die führenden Parteien Costa Ricas sind die Partei der Nationalen Befreiung (Partido de Liberación Nacional, PLN) und die Partei der Christlich-Sozialen Einheit (Partido Unidad Social Cristiana, PUSC).

Costa Rica hat seit 1948 keine Streitkräfte mehr. Die einzigen Sicherheitskräfte sind die 4 500 Mann umfassende Zivilgarde sowie die 3 200 Mann zählende Ländliche Wache.

Costa Rica," Microsoft® Encarta® Online-Enzyklopädie 2009
http://de.encarta.msn.com © 1997-2009 Microsoft Corporation. Alle Rechte vorbehalten.

Präsident von Costa Rica
Präsident von Costa Rica. Encarta
Benutzerdefinierte Suche