Die polnischen politischen Parteien
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Fotografien Polen |
Im Januar 1999 trat die im Sommer 1998 beschlossene administrative Neugliederung in Kraft. An die Stelle der 49 Regierungsbezirke traten 16 Woiwodschaften (Verwaltungsbezirke), die über eigene Regionalparlamente verfügen und in 308 Kreise und 65 kreisfreie Städte untergliedert sind. |
Diese Verwaltungseinheiten sind: Dolnośląskie (Niederschlesien), Kujawsko-Pomorskie (Kujawien und Pommern), Łódzkie (Lodz), Lubelskie (Lublin), Lubuskie (Lebus), Małopolskie (Kleinpolen), Mazowieckie (Masowien), Opolskie (Oppeln), Podkarpackie (Vorkarpatenland), Podlaskie (Podlachien), Pomorskie (Pommern), Śląskie (Schlesien), Świętokrzyskie (Heiligkreuz), Warmińsko-Mazurskie (Ermland und Masuren), Wielkopolskie (Großpolen) und Zachodniopomorskie (Westpommern). Die Parteienlandschaft in Polen ist durch starke Verschiebungen gekennzeichnet. Wichtige Parteien sind bzw. waren das Bündnis der Demokratischen Linken (Sojusz Lewicy Demokratycznej, SLD), hervorgegangen u. a. aus der kommunistischen Vereinigten Polnischen Arbeiterpartei (Polska Zjednoczona Partia Robotnicza, PZPR); die Union der Arbeit (Unia Pracy, UP); |
die liberal-konservative Bürgerplattform (Platforma Obywatelska, PO); die Partei der Selbstverteidigung (Samoobrona Rzeczpospolitej Polskiej, S); die konservative Partei Recht und Gerechtigkeit (Prawo i Sprawiedliwość, PiS); die Bauernpartei (Polskiego Stronnictwa Ludowego, PSL) und die katholisch-nationale Liga der polnischen Familien (Liga Polskich Rodzin, LPR) sowie die Freiheitsunion (Unia Wolnoœci, UW) und die Wahlaktion Solidarność (Akcja Wyborcza Solidarność, AWS), die sich 1996 auf Betreiben der Gewerkschaft Solidarność aus mehr als drei Dutzend kleineren konservativen, katholischen und nationalen Gruppierungen formierte; aus ihr gingen später die PO und die PiS hervor. Von der SLD spaltete sich 2004 die Sozialdemokratie Polens (Socjaldemokracja Polska, SDPL) ab; 2006 vereinten sich SDPL, SLD, UP und UW zu dem Parteienbündnis Linke und Demokraten (Lewica i Demokraci, LiD). |
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Der polnische Präsident |
Die Streitkräfte haben eine Stärke von 141 500 Soldaten (2004), davon im Heer 89 000, in der Marine 14 300 und in der Luftwaffe 30 000. Es besteht eine allgemeine Wehrpflicht mit einer Dauer von 18 Monaten (bei der Marine zwei Jahre). Zur Ausrüstung der polnischen Armee gehören etwa 2 800 Panzer, 500 Kampfflugzeuge, drei U-Boote, ein Zerstörer sowie circa 20 kleinere Kampfschiffe. Der Verteidigungshaushalt beträgt 4 095 Millionen US-Dollar (2003). "Polen," Microsoft® Encarta® Online-Enzyklopädie 2009 http://de.encarta.msn.com © 1997-2009 Microsoft Corporation. Alle Rechte vorbehalten. |
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