Die Präsidentschaft Nicolas Sarkozys
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Fotografien Frankreich |
Am 16. Mai 2007 wurde Sarkozy als Nachfolger von Jacques Chirac im Amt des Staatspräsidenten vereidigt. Seine erste Auslandsreise führte ihn noch am selben Tag zu einem Antrittsbesuch nach Deutschland zu Bundeskanzlerin Angela Merkel. Zum Premierminister berief er mit François Fillon einen seiner engsten Vertrauten; seine Regierung verkleinerte er auf 15 Minister. Dieser „Reformregierung der Öffnung” gehörten sieben Frauen an sowie im Interesse einer Zusammenarbeit mit den anderen großen Parteien auch zwei nicht der Regierungspartei UMP angehörende Politiker, darunter der Sozialist Bernard Kouchner als Außenminister. Die Sozialisten sprachen Sarkozy jedoch die Bereitschaft zu einer echten Öffnung ab und bezeichneten die Aufnahme Kouchners (den sie im Übrigen als nicht mehr ihrer Partei zugehörig betrachteten) als Manöver zur Schwächung der Linken bei den bevorstehenden Parlamentswahlen. |
Aus den Parlamentswahlen am 10./17. Juni 2007 ging die UMP zwar mit 314 der insgesamt 577 Mandate erwartungsgemäß als absolut stärkste Partei hervor, verfehlte aber – selbst zusammen mit ihren Verbündeten – die angestrebte Zweidrittelmehrheit, die es Sarkozy erleichtert hätte, seine Reformvorhaben durchzusetzen. Gegenüber den Wahlen von 2002 verlor die UMP sogar rund 40 Mandate, während die Sozialisten etwa ebenso viele hinzugewannen und auf 185 Sitze kamen. "Frankreich" Microsoft® Encarta |
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