Geschichte von Rumänien : Zweiter Weltkrieg
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Fotografien Rumänien |
Auch im 2. Weltkrieg wahrte Rumänien zunächst Neutralität. Im Juni 1940 musste es, durch ein sowjetisches Ultimatum gezwungen, Bessarabien und die nördliche Bukowina abtreten. Durch den 2. Wiener Schiedsspruch vom 30. August 1940 verlor Rumänien das nördliche Siebenbürgen an Ungarn, und am 7. September fiel die südliche Dobrudscha an Bulgarien. Das Land wurde von deutschen Truppen besetzt. Vor dem Hintergrund zunehmender Unruhen ernannte Karl II. General Ion Antonescu, einen Sympathisanten der Eisernen Garde, zum „Staatsführer” (Conducătorul) mit unbeschränkten Vollmachten. Unmittelbar nach seiner Ernennung zwang Antonescu Karl II. am 6. September 1940 zur Abdankung und brachte dessen Sohn Michael zurück auf den Thron. Zudem schloss er Rumänien dem Dreimächtepakt an. |
Im Juni 1941 trat Rumänien an der Seite des Deutschen Reiches in den Krieg gegen die Sowjetunion ein. Rumänische Truppen besetzten wieder Bessarabien und die Bukowina und drangen sogar bis nach Odessa vor. |
Als 1944 die alliierte Front, d. h. die sowjetische Rote Armee, auf rumänisches Territorium vorstieß, formierte sich in Rumänien ein geschlossener Widerstand gegen das Antonescu-Regime. König Michael I. ließ am 23. August 1944 Antonescu und sein Kabinett verhaften, setzte eine Koalitionsregierung ein, an der auch die Kommunisten beteiligt wurden, erklärte die Kapitulation Rumäniens und trat in den Krieg gegen das Deutsche Reich ein. Bessarabien und die Nordbukowina mussten wieder an die Sowjetunion abgetreten werden. Im März 1945 musste König Michael auf sowjetischen Druck hin eine von der Kommunistischen Partei dominierte Koalitionsregierung unter Petru Groza, dem Führer der Bauernfront, einsetzen. |
Im Januar 1946 wurden auf Veranlassung des Außenministerrates, dem Vertreter der vier Siegermächte angehörten, zwei Mitglieder der oppositionellen Parteien aufgenommen, die jedoch wenig Mitspracherecht besaßen. |
Nach der offiziellen Versicherung der rumänischen Regierung, dass freie Wahlen abgehalten würden, erkannten die USA und Großbritannien am 5. Februar 1946 die Regierung an. Bei diesen Wahlen, die am 19. November 1946 abgehalten wurden, errangen die Oppositionsparteien lediglich 66 der insgesamt 414 Sitze; die Rumänische Arbeiterpartei, entstanden aus der Kommunistischen und der Sozialdemokratischen Partei, hatte sich als die beherrschende Kraft durchgesetzt Am 30. Dezember 1947 musste König Michael auf Druck der Kommunisten abdanken, zugleich wurde die Volksrepublik Rumänien ausgerufen. Am 13. April 1948 wurde eine neue Verfassung angenommen, die sich eng an der Verfassung der Sowjetunion orientierte. Gemäß dem Friedensvertrag, der am 10. Februar 1947 von Rumänien und den Alliierten in Paris unterzeichnet worden war, fiel der nördliche Teil von Siebenbürgen wieder an Rumänien, die übrigen territorialen Veränderungen von 1940 wurden als rechtmäßig bestätigt. Zudem sollte Rumänien Reparationen in Höhe von 300 Millionen US-Dollar in Form von Rohstoffen, Maschinen und anderen Waren an die Sowjetunion leisten, doch 1948 wurde Rumänien die Hälfte der Reparationen erlassen. |
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Ion Antonescu |
Der Friedensvertrag begrenzte außerdem die Stärke der rumänischen Streitkräfte und garantierte der rumänischen Bevölkerung die Menschen- und Bürgerrechte. "Rumänien," Microsoft® Encarta |
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