Die Wirtschaft aus Laos
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Fotografien Laos |
Laos ist ein Binnenstaat, dessen Bodenschätze vermutlich zum größten Teil noch gar nicht entdeckt sind. In den laotischen Wäldern gibt es zahlreiche wirtschaftlich wertvolle Edelhölzer, vor allem Teak. Das Potential zur Gewinnung hydroelektrischer Energie ist gewaltig. Die wichtigsten Anbaugebiete mit fruchtbarem Ackerland befinden sich in den Tälern des Mekong und auf dem Bolovenplateau im äußersten Süden des Landes. |
Der Mekong dient nicht nur zur intensiven Bewässerung der Reisfelder, sondern ist auch Lebensraum zahlreicher Fischarten, die eine wichtige Nahrungsquelle für die Bevölkerung darstellen. Die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung ist in der Subsistenzlandwirtschaft beschäftigt. Die Industrie beschränkt sich auf kleinere Fabriken zur Produktion von Konsumgütern. Während der achtziger Jahre wurde das gewaltige jährliche Budgetdefizit durch Auslandshilfe insbesondere aus der Sowjetunion (UdSSR) und Vietnam ausgeglichen. Zu Beginn der neunziger Jahre schickten Japan und die USA erste Hilfslieferungen nach Laos. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) beträgt 3 437 Millionen US-Dollar (2006; Dienstleistungen 25,5 Prozent, Industrie 32,5 Prozent, Landwirtschaft 42 Prozent); daraus ergibt sich ein BIP pro Einwohner von 596,80 US-Dollar. |
Wichtigster Wirtschaftssektor in Laos ist die Landwirtschaft, dort sind 85 Prozent der Erwerbstätigen beschäftigt. Das bedeutendste Anbauprodukt ist Reis; die Erträge von etwa fünf Millionen Tonnen jährlich reichen jedoch nicht zur Deckung des Eigenbedarfs. Angebaut werden ferner Maniok, Kartoffeln, Mais, Ananas, Tabak, Baumwolle, Kaffee, Zitrusfrüchte und Kardamom. Wirtschaftliche Bedeutung hat auch die Viehzucht. Die Viehwirtschaft umfasst vor allem Schweine, Wasserbüffel und Rinder sowie Geflügel, Pferde und Elefanten. Laos," Microsoft® Encarta |
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Wirtschaft in Laos. Encarta |
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