Wirtschaft der Philippinen
|
Fotografien Philippinen |
Die Philippinen sind traditionell ein Agrarland. Rund ein Drittel der gesamten Landesfläche werden landwirtschaftlich genutzt und über die Hälfte der auf dem Land lebenden Bevölkerung hängt von der Agrarwirtschaft ab. Ebenfalls wichtige Stützen sind die verarbeitende Industrie und im zunehmenden Maß auch der Dienstleistungssektor. Die Philippinen wurden im Vergleich zu anderen Staaten Südostasiens nur kaum von der Asienkrise (1997) getroffen. |
Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) beträgt 117 562 Millionen US-Dollar (2006). Hiervon erwirtschaften der Dienstleistungssektor 54,2 Prozent, die Industrie 31,6 Prozent und die Landwirtschaft 14,2 Prozent. |
37 Prozent der Erwerbstätigen arbeiten in der Landwirtschaft, 19,1 Prozent der Landesfläche werden als Ackerland genutzt (2003). Die wichtigsten Anbauprodukte sind Reis, Mais, Maniok und Bataten (Süßkartoffeln), Kokospalmen (Erzeugung von Kopra), Manilahanf, Zuckerrohr und Tabak. Angebaut werden darüber hinaus Bananen, Orangen, Mangos, Ananas und Papayas. Der Viehbestand umfasst vor allem Wasserbüffel, Rinder, Ziegen, Schweine, Pferde und Hühner. 23,9 Prozent der Fläche sind von Wald bedeckt (2005). Durch Raubbau sind gravierende ökologische Schäden an den Wäldern entstanden. |
Die Philippinen weisen mit 2,1 Prozent pro Jahr eine der höchsten Entwaldungsraten der Welt auf. Zwischen 1990 und 1995 gingen dadurch rund 1,5 Millionen Hektar Wald verloren. Bambus und Peddigrohr (Rattan, siehe Rotangpalme) werden für die Herstellung von Möbeln, Körben und anderen Waren gesammelt. Die Fischerei ist ein wichtiger Erwerbszweig. Man fängt vor allem Milchfische, Sardellen, Thunfische, Tintenfische, Garnelen und Krabben. Auf den südlicheren Inseln wird nach Schwämmen getaucht. Philippinen," Microsoft® Encarta |
![]() |
Landwirtschaft der Philippinen. Encarta |
![]() Benutzerdefinierte Suche
|