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Die Schweizer Wirtschaft
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Trotz ihrer Binnenlage, des begrenzten Inlandsmarktes und der relativ geringen Ausstattung mit Rohstoffen zählt die Schweiz zu den wichtigsten Industrienationen der Welt. Wie bei vielen anderen Industriestaaten zu beobachten, nimmt auch in der Schweiz der Dienstleistungssektor eine bedeutende Rolle ein: dieses Segment erbringt mehr als 60 Prozent des Bruttoinlandsproduktes (vor allem Banken). In Schweizer Dienstleistungsunternehmen sind 73 Prozent der Erwerbstätigen beschäftigt. Hierauf folgen die verarbeitende Industrie mit 25 Prozent, Energiewirtschaft, Bergbau und Bauwesen mit 10 Prozent sowie Land-, Forstwirtschaft und Fischerei mit 3 Prozent aller Erwerbstätigen.

Die Schweiz gehört zu den bedeutendsten Finanzzentren der Welt und ist außerdem ein überaus beliebtes Reiseziel. Das Land betreibt umfangreichen Außenhandel; die Handelsbilanz ist leicht positiv (2002–2004).

Rund 38 Prozent des Staatsgebiets werden agrarisch genutzt. Auch wenn die Schweiz ihren Eigenbedarf an Fleisch und Weizen trotz der relativ kleinen landwirtschaftlichen Nutzfläche decken kann, werden viele Nahrungsmittel eingeführt und die Landwirtschaft wie in anderen Industrieländern stark subventioniert. Die meisten landwirtschaftlichen Betriebe sind kleine bäuerliche Familienbetriebe. Hauptanbauprodukte sind Zuckerrüben, Weizen, Kartoffeln, Äpfel und Weintrauben. In klimatisch begünstigten Gebieten, vor allem an südexponierten Hängen, wird Weinbau betrieben. Eine wichtige Rolle spielt die Milchwirtschaft; die Produktion von Milch und Käse ist traditionell ein wichtiger Wirtschaftszweig. Der Viehbestand setzt sich vor allem aus Rindern, Schweinen und Schafen zusammen.

Ein großer Teil der Waldgebiete des Landes wird forstwirtschaftlich genutzt. Die Holzindustrie wird jedoch von umweltbedingten Waldschäden, die über 35 Prozent der Wälder des Landes beeinträchtigen, erheblich belastet. Der Großteil des Holzes wird für Schnittholz oder für die Papierherstellung verwendet. Die Fischerei ist nur von lokaler Bedeutung und beschränkt sich weitgehend auf Forellen, die in erster Linie im Genfer See, im Neuenburger See und im Bodensee sowie aus deren Zu- und Abflüssen gefangen werden.

Schweiz," Microsoft® Encarta® Online-Enzyklopädie 2009
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Landwirtschaft die Schweiz
Landwirtschaft die Schweiz. Encarta
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